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Schon von Kindesbeinen an mit Hunden aufgewachsen, stellt sich irgendwann zweifelsohne der Wunsch nach einem „eigenen“ Hund. Die Auswahl der Rasse hat uns dabei lange Zeit beschäftigt, schließlich soll der Hund entsprechend der eigenen Ansprüche und Bedürfnisse ausgesucht werden, schließlich wird er für die nächsten 10-15 Jahre ein treuer Weggefährte sein.
Der Weimaraner begeisterte uns, wie sicher viele andere auch, zunächst durch sein äußeres Erscheinungsbild- edel, imposant, erhaben…... Intensiv über die Besonderheiten dieser Rasse informiert, haben wir uns lange Zeit damit auseinandergesetzt, ob wir den rassespezifischen Besonderheiten eines Grauen gewachsen sind und wir diesen über viele Generationen hinweg für den jagdlichen Einsatz gezüchteten, an den Halter anspruchsvollen Jagdhund als Nichtjäger entsprechend in der Lage sind auszulasten.
Wir haben zu jener Zeit den Entschluss gefasst, dass wir diesen Schritt mit allen Konsequenzen wagen und tragen wollen- unser Rudel besteht mittlerweile aus den drei Weimaranern Kuddel, Lana und Lotte. Nun sollte man jedoch nicht voreilig auf den Gedanken kommen, dass die für den Jagdgebrauch gezüchteten Weimaraner problemlos in den Alltag zu integrieren seien- eine entsprechende körperliche und vor allem geistige Auslastung gehört zum täglichen Pflichtprogramm! Wer dies nicht bereit ist zu leisten, der ist mit wesentlich anspruchsloseren Hunderassen als Hundeführer sicher besser bedient. Wer sich aber für einen Jagdhund entscheidet und ihm adäquate Alternativbeschäftigungen wie beispielsweise Dummytraining, Mantrailing, Rettungshunde- oder Fährtenarbeit bietet, wird von dem Zusammenwachsen als Mensch-Hund-Team begeistert sein.
Wir haben uns, nach dem wir uns ca. drei Jahre im Turnierhundesport versucht haben, damals für den Weg der Rettungshundearbeit entschieden, eine Arbeit, für die Jagdhunde uns prädestiniert erscheinen.
Die exzellente Nasenleistung, der absolute Finderwille, eine ausdauernde, weiträumige Suche, ihre Führigkeit sowie die beständige Arbeitsfreude- alles Eigenschaften, auf die auch bei der Jagd ein hoher Wert gelegt wird. Der Unterschied besteht lediglich darin, dass die eigentliche Jagdausübung auf Wild ausgeübt wird, der Rettungshund im Gegensatz dazu nach vermissten Personen sucht. Die Rettungshundearbeit ist für uns eine artgerechte Alternative zur Beschäftigung eines Jagdhundes, auch wenn die größte Herausforderung gleichwohl darin besteht, dass dem Hund die Suche nach einem Menschen stets wichtiger ist als jedes Wild!
Seit mehr als 8 Jahren sind wir nun mit unseren Weimaranern aktiv in der Rettungshundearbeit tätig, mittlerweile sogar als Gruppenleiter und Ausbilder in unermüdlichem Einsatz, anderen Hundeführern diese Arbeit bestmöglich zu vermitteln. Doch vergessen darf man dabei nicht, dass der Weg bis zum geprüften Rettungshund zeitaufwendig ist und mehr als nur ein Hobby darstellt- es geht schließlich um Menschenleben! Eine Alternative, um als Nichtjäger lediglich an einen Weimaraner zu kommen, ist die Rettungshundearbeit sicher nicht!
Um so mehr sind wir auf die Ausbildung und unsere drei mehrfach geprüften Rettungshunde sowie die Vielzahl erfolgreicher Einsätze stolz!


 


Wir sind keine Züchter sondern Liebhaber dieser Rasse, wer sich für einen Weimaraner interessiert wendet sich bitte an den Weimaraner-Klub e.v.